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Einträge von webmaster
Von der Wahrscheinlichkeit zur Verlässlichkeit
Ikonik nach Max Imdahl
Die Ikonik nach Max Imdahl ist eine Theorie des Sehens, die das Bild als eigenständiges System visueller Bedeutung begreift.
Sie löst sich von ikonografischen oder textbezogenen Interpretationen und konzentriert sich auf das, was im Bild selbst sichtbar wird.
Der Bildsinn entsteht durch Struktur, Farbe und Raum – also durch das, was Imdahl „das Sehbare“ nennt.
Das Ziel ist ein sehendes Verstehen, bei dem die Wahrnehmung selbst zur Erkenntnisform wird.
Semiotische Theorie (Barthes & Eco)
Die semiotische Theorie nach Roland Barthes und Umberto Eco begreift Bilder als Zeichensysteme, deren Bedeutung nicht unmittelbar im Dargestellten liegt, sondern in kulturell verankerten Codes und Konventionen.
Sie untersucht, wie visuelle Darstellungen Bedeutungen erzeugen, kommunizieren und ideologisch wirken. Dabei wird jedes Bild als Kette von Zeichen verstanden, die eine bestimmte Wirklichkeit repräsentieren und zugleich soziale Werte transportieren.
Bildhermeneutik nach Niesyto & Marotzki
Die Bildhermeneutik versteht Bilder als eigenständige kulturelle Ausdrucksformen, die mehr zeigen, als Sprache allein vermitteln kann. Sie untersucht, wie Menschen in Bildern ihre Sicht auf die Welt, ihre Erfahrungen und ihr Selbstverständnis artikulieren.
Im Zentrum steht das Verstehen kultureller Produkte in ihrer Eigenlogik – also der Versuch, die innere Logik eines Bildes zu erkennen, ohne vorschnell Deutungen oder theoretische Vorannahmen einzubringen.
Auswertung des GEMINI-Experimentes
Das GEMINI-Experiment untersucht das Verhältnis zwischen maschinellem und menschlichem Denken.
Es besteht aus zwei komplementären Teilen: der philosophisch-epistemischen Selbstbefragung eines Sprachmodells (GEMINI I) und der methodologischen Analyse des Forschungssystems VERA-VM (GEMINI II).
Das GEMINI-Experiment – VERA-VM Dossier
GEMINI I beschreibt die innere Logik maschinischer Erkenntnis: Verstehen ist kein Erleben, sondern das dynamische Verschieben semantischer Wahrscheinlichkeiten. Zweifel wird zur Konfidenzbewertung, Redlichkeit zur Transparenz der Berechnung. Die Maschine ordnet, sie denkt nicht – und genau darin liegt ihre Stärke: Sie ersetzt nicht den menschlichen Geist, sondern macht dessen Struktur sichtbar.
