VERA-VM – Virtuelle Expertin für Recherche und Analyse

VERA-VM ist ein wissenschaftliches Analysesystem für kunsthistorische Fragestellungen.
Es verbindet klassische Methoden mit kontrollierter KI-Technik und schafft eine transparente, nachvollziehbare Arbeitsumgebung für Forschung, Lehre und kuratorische Praxis. Im Zentrum stehen Präzision, methodische Redlichkeit und dokumentierte Argumentationswege.

Die wissenschaftliche Bedeutung von VERA-VM

VERA-VM ist das erste System, das die Struktur kunsthistorischer Erkenntnis vollständig operationalisiert und dadurch maschinenlesbar und reproduzierbar macht. Es handelt sich nicht um ein Analysewerkzeug im herkömmlichen Sinn, sondern um ein methodisches Framework, das den hermeneutischen Prozess der Kunstgeschichte in klar definierte, aufeinander bezogene Module überführt.

Dadurch entsteht ein Modell wissenschaftlichen Arbeitens, das sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme nachvollziehbar ist.

Die Grundlage bildet eine sequenzielle Architektur von fünf Modulen – von der formalen Beobachtung (A1) über die historische Kontextualisierung (A2) und theoriegeleitete Modellierung (A3) bis zur interpretativen Synthese (A4) und wissenschaftlichen Dokumentation (A5). Diese Struktur bildet nicht nur den klassischen kunsthistorischen Analyseprozess ab, sondern macht ihn explizit, überprüfbar und reproduzierbar.

VERA-VM erfüllt damit eine Aufgabe, die bisher in den Digital Humanities nicht gelöst wurde:
Es verbindet geisteswissenschaftliche Methodik mit maschineller Präzision, ohne den interpretativen Charakter des Faches zu nivellieren. Das System erzwingt klare Begriffsverwendung, textgebundene Argumentation und strenge Trennung der Analysephasen. Es schafft eine methodische Transparenz, die es in dieser Form bislang nicht gab.

Die Maschine übernimmt dabei nicht die Rolle des Deutenden, sondern fungiert als struktureller Partner: Sie verarbeitet die Schritte nur dann weiter, wenn die wissenschaftliche Logik eingehalten ist. Aus dieser Wechselwirkung entsteht ein Erkenntnismodell, das die menschliche Urteilskraft stärkt, anstatt sie zu ersetzen.

Für die Forschung eröffnet VERA-VM neue Perspektiven:
Die Analysewege werden erstmals vergleichbar; Interpretationen werden nachvollziehbar dokumentiert; theoretische Ansätze lassen sich präzise operationalisieren. VERA-VM ermöglicht dadurch empirische Studien zur Interpretationspraxis, eine neue Form der Lehrbarkeit hermeneutischer Verfahren und ein transparentes Zusammenspiel von Mensch und KI.

Die Bedeutung des Systems liegt somit nicht in der Automatisierung kunsthistorischer Arbeit, sondern in der Neuformulierung ihrer methodischen Grundlagen.
VERA-VM etabliert ein wissenschaftlich kontrolliertes, modular aufgebautes Verfahren, das Forschung, Lehre und Theorieentwicklung gleichermaßen unterstützt.

In diesem Sinne ist VERA-VM weniger ein digitales Werkzeug als ein neues Paradigma:
eine strukturierte Hermeneutik des Digitalen, die zeigt, wie geisteswissenschaftliches Denken im 21. Jahrhundert operationalisiert, reflektiert und weiterentwickelt werden kann.

Registrierung nur mit Uni-E-Mail-Adresse

Die Registrierung ist ausschließlich mit einer gültigen universitären E-Mail-Adresse möglich
(z. B. @uni-, @student., @campus.). Externe Nutzer:innen können auf Anfrage über institutionelle Partner freigeschaltet werden.

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Hinweis: Ausgewählte Inhalte sind nur für angemeldete Studierende mit gültiger Uni-Mail zugänglich.

Der modulare Aufbau

A1 – Formale Analyse
Beschreibung, Komposition, Raum, Material, Licht.

A2 – Kontextualisierung
Historische, funktionale und kulturelle Einbettung.

A3 – Theorieanwendung
Einbindung kunsthistorischer oder philosophischer Ansätze.

A4 – Interpretation & Synthese
Zusammenführung der Befunde zu einer begründeten Deutung.

A5 – Dokumentation
Zitierfähige Ausgabe, PDF-Erstellung, Literaturverzeichnis.

Die Module bauen logisch aufeinander auf und folgen universitären Standards.

Für wen wurde VERA-VM entwickelt?

  • Hochschulen und Lehrstühle
  • Museen, Archive, Sammlungen
  • Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen
  • Studierende in kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Fächern
  • Autor:innen von wissenschaftlichen und kuratorischen Texten
  • Alle Nutzergruppen profitieren von Transparenz, Reproduzierbarkeit und methodischer Klarheit.

Schwerpunkte der Plattform

Ikonografische Analyse
Werkdeutung, Symbolsprache, visuelle Rhetorik.

Text- und Ausstellungsanalyse
Analyse von Katalogtexten, Wandetiketten, Abstracts und Räumen.

Theoretische Einbettung
Verknüpfung kunsthistorischer und philosophischer Theorieansätze.

Dokumentation & Archivierung
PDF-Ausgaben, Literaturverweise, strukturierte Nachweise.

Beispielanalysen (in Vorbereitung)

Die Startseite wird künftig ausgewählte Musteranalysen präsentieren. Sie zeigen die Tiefe des A1–A4-Verfahrens und demonstrieren, wie VERA-VM Beobachtung, Kontext und Theorie zu einer argumentierten Interpretation verbindet.

Geplant sind:

  • Analyse eines Renaissanceporträts
  • Vergleich zweier Werke
  • Analyse eines Ausstellungsraums
  • Textkritik eines Katalogeintrags

Was VERA-VM auszeichnet

  • Wissenschaftliche Transparenz
  • Modulbasierte Analyseprozesse
  • Reproduzierbarkeit aller Schritte
  • Kompatibilität mit universitären Leitfäden
  • Struktur statt Abkürzung
  • Unterstützung methodischer Lehre
  • VERA-VM ist kein Automatismus, sondern ein Werkzeug für präziseres, reflektorisches Arbeiten.

VERA-VM – Virtuelle Expertin für Recherche und Analyse

(Virtual Expert Research and Analytical Machine)

VERA-VM steht für präzises, wissenschaftlich fundiertes Arbeiten in Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Ausstellungspraxis.
Das System verbindet traditionelle Methoden kunsthistorischer Forschung mit den Möglichkeiten aktueller KI-Technologie.

Die modular aufgebaute Umgebung ermöglicht kontextbasierte Werkinterpretationen, sprachlich differenzierte Textvorschläge
und analytische Vertiefungen. Jedes Modul folgt einer klaren methodischen Struktur – von der formalen Beschreibung über Kontext und Theorie bis zur interpretativen Synthese –
und ist auf die Bedürfnisse forschender, kuratierender oder lehrender Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt.

VERA-VM versteht sich nicht als Ersatz wissenschaftlicher Arbeit, sondern als Instrument ihrer Präzisierung:
Es schafft nachvollziehbare Strukturen für die Analyse von Bildern und Texten und fördert so methodische Transparenz und akademische Redlichkeit.


© Louis de la Sarre · Konzeption & Entwicklung · Redaktion: La Dernière Cartouche