VERA-VM im Vergleich
Wo andere Systeme enden – und VERA erst beginnt
Was zeigt der Vergleich?
Die folgende Tabelle vergleicht VERA-VM mit fünf etablierten wissenschaftlichen Ansätzen. Sie zeigt, dass VERA-VM als einziges System eine vollständige modulare Hermeneutik-Pipeline (A1–A5) mit Verstehensprüfung, Theorieanwendung und wissenschaftlicher Synthese integriert – während andere Ansätze jeweils nur Teilbereiche abdecken.
Standardvergleich
Legende: 🟩 = vorhanden 🟨 = teilweise / rudimentär 🟥 = fehlt
| Methode / Feature | VERA-VM | ReflectAI (LMU) | Stanford AI & Art | Digital Art History | Computer Vision | Klassische Hermeneutik |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Modulare Pipeline A1–A5 | 🟩 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟥 |
| Formanalyse (A1) | 🟩 | 🟨 | 🟨 | 🟥 | 🟩 (technisch) | 🟩 |
| Kontextualisierung (A2) | 🟩 | 🟥 | 🟨 | 🟩 (Metadaten) | 🟥 | 🟩 |
| Theorieanwendung (A3) | 🟩 | 🟩 (didaktisch) | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 |
| Interpretation / Synthese (A4) | 🟩 | 🟨 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 |
| PDF / Archivierung (A5) | 🟩 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟥 |
| Verstehensprüfung / Handover | 🟩 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 (menschlich) |
| Guardrails / methodischer Imperativ | 🟩 | 🟨 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 |
| Quellenkritik integriert | 🟩 | 🟨 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 |
| KI als Ko-Analytiker | 🟩 | 🟨 | 🟨 | 🟥 | 🟥 | 🟥 |
| Hermeneutische Struktur | 🟩 | 🟨 | 🟥 | 🟥 | 🟥 | 🟩 |
VERA-VM unterscheidet sich grundlegend von allen bestehenden KI- oder Digital-Humanities-Ansätzen. Während andere Systeme einzelne Aufgaben leisten – Formanalyse, Metadatenmanagement, Computer Vision oder didaktische Reflexion – integriert VERA-VM erstmals die vollständige wissenschaftliche Erkenntniskette in einer modularen, prüfbaren Struktur.
Die Tabelle zeigt diesen Unterschied präzise:
VERA-VM ist das einzige System, das alle fünf wissenschaftlichen Ebenen – formale Analyse, Kontextualisierung, Theorieanwendung, interpretative Synthese und dokumentierte Ausgabe – in einer konsistenten Pipeline abbildet. Durch Verstehensprüfung, Handover-Mechanismen, Guardrails und Quellenkritik entsteht ein Analyseprozess, der nicht nur Ergebnisse liefert, sondern wissenschaftliche Redlichkeit erzwingt.
Damit setzt VERA-VM einen neuen Standard in der KI-gestützten Forschung:
Ein System, das nicht ersetzt, sondern strukturiert. Nicht errät, sondern begründet. Nicht produziert, sondern prüft.
Genau darin liegt seine Einzigartigkeit – und seine Stärke.
Glossar: Die fünf Vergleichsgruppen
ReflectAI (LMU München)
Universitäres Forschungsprojekt zur reflektierten KI-Nutzung in Bildungsprozessen. Fokus: kritisches Denken, Didaktik, Meta-Kognition.
Keine hermeneutische Analysepipeline.
Stanford AI & Art Initiative
Forschungsprogramm an der Stanford University zu KI-Anwendungen in Kunst und Museum. Schwerpunkt: Prototypen, Klassifikation, technische Tools. Keine Theorieanwendung oder interpretative Synthese.
Digital Art History
Oberbegriff für daten- und technologiegestützte Kunstgeschichte: Metadaten, Kataloge, Netzwerkanalysen, Iconclass, IIIF. Starker Datenfokus, aber keine argumentierende Hermeneutik.
Computer Vision
Einsatz von Algorithmen zur Muster- und Objekterkennung in Bildern. Technisch präzise, aber ohne Kontext, Theorie oder Bedeutungsebene.
Klassische Hermeneutik
Traditionelle kunsthistorische Methode nach Panofsky, Imdahl, Warburg u. a. Verknüpft Form, Kontext, Theorie und Interpretation – jedoch rein menschlich und ohne modulare Struktur oder maschinelle Reproduzierbarkeit.
