Alle Analysemodule A0–A5, ARCHÉ und ICONA

A0 – Werkerfassung, Metadaten und Bildupload

Modul A0 ist der Einstiegspunkt der VERA-VM-Pipeline. Hier werden das zu analysierende Kunstwerk erfasst, grundlegende Metadaten eingetragen und das Bild hochgeladen oder per URL eingebunden. A0 stellt alle nachfolgenden Module (A1–A5, ARCHÉ) mit den notwendigen Werkdaten und Bildinformationen vor.

Shortcode:

A0

Werkerfassung & Bildquelle

Erfassen Sie die Metadaten des Kunstwerks und laden Sie das Bild hoch oder geben Sie eine URL an. Optional: KI-Vision-Scan als Bildcheck vor der eigentlichen Analyse.

🖼
Bild hier ablegen oder klicken
JPG · PNG · WEBP · TIFF

Funktionen

  • Bildupload: Direkter Upload als JPG, PNG, WEBP oder TIFF
  • Bild-URL: Einbindung eines extern gehosteten Bildes per URL
  • KI-Vision-Scan: Claude analysiert das hochgeladene Bild automatisch und schlägt Metadaten vor (Titel, Datierung, Künstler, Gattung, Technik)
  • Felder übernehmen: KI-Vorschläge können per Modal-Dialog selektiv übernommen werden
  • Zoom-Viewer: Detailansicht des hochgeladenen Bildes direkt in A0

Erfasste Metadaten

  • Künstler / Zuschreibung
  • Titel des Werkes
  • Datierung / Entstehungszeitraum
  • Technik und Material
  • Format / Maße
  • Aufbewahrungsort / Sammlung
  • Zusätzliche Kontextinformationen

Handover-System

Alle in A0 eingegebenen Daten sowie das Bild werden als a0_handover.json gespeichert und automatisch an alle nachfolgenden Module übergeben. Das bedeutet: Werkdaten und Bild müssen nur einmal eingegeben werden und stehen der gesamten Pipeline zur Verfügung.

Wissenschaftlicher Hinweis

Der KI-Vision-Scan in A0 liefert Vorschläge – keine gesicherten Fakten. Die Nutzerin oder der Nutzer prüft und übernimmt die Angaben bewusst. Dies entspricht dem methodischen Grundsatz von VERA-VM: Keine Automatisierung ohne wissenschaftliche Kontrolle.

A4 – Interpretation und Synthese

Modul A4 ist der Höhepunkt der VERA-VM-Analyse. Es führt alle Befunde aus A1 (Formalanalyse), A2 (Kontextualisierung) und A3 (Theorieanwendung) zu einer kohärenten, argumentierten Gesamtdeutung zusammen. Es entspricht der ikonologischen Interpretation nach Panofsky (Stufe III).

Shortcode:

A4

Interpretation & Synthese

Begründete Gesamtinterpretation. Verdichtung aller Analyseschritte zu einer argumentativen Deutung. Fazit, offene Fragen, wissenschaftliche Reflexion.

A1 ⬜ A2 ⬜ A3 ⬜ Fehlende Module werden in der Synthese nicht berücksichtigt.
Interpretationsmodus:
Modus A: Ihre eigene Interpretation. VERA strukturiert und präzisiert akademisch – ohne Ergänzungen aus eigenem Wissen.
Modus B: Claude synthetisiert alle Analyseschritte (A1+A2+A3) zu einer begründeten Gesamtinterpretation. Ergänzungen und Leitfragen können eingebracht werden.

Struktur der Synthese

  1. Synthese der Befunde – Zusammenführung der zentralen Ergebnisse aus A1–A3
  2. Kernthese – Präzise formulierte Interpretationshypothese (1–3 Sätze)
  3. Argumentationsführung – Schrittweise Entfaltung und Begründung der These
  4. Bildimmanente Evidenz – Verweis auf spezifische formale und ikonografische Belege
  5. Kontextuelle Verortung – Einbettung der Deutung in größere kunstgeschichtliche Zusammenhänge
  6. Offene Fragen und Grenzen – Methodische Grenzen der Analyse, Forschungsdesiderata
  7. Schluss – Abschließende Würdigung der kunsthistorischen Bedeutung

Dual-Mode A/B

Modus A für eigenständige, rein nutzergesteuerte Interpretation. Modus B für KI-gestützte Synthese auf Basis aller Handover-Daten der Pipeline.

Ausgabeformat

Das A4-Ergebnis ist essayistisch-wissenschaftlich, argumentativ geschlossen, mit klarer Hauptthese und stringenter Beweisführung. Es bildet die inhaltliche Grundlage für die abschließende Dokumentation in A5.

A5 – Wissenschaftliche Dokumentation und PDF-Export

Modul A5 schließt die VERA-VM-Pipeline ab. Es erzeugt eine vollständige, zitierfähige Dokumentation aller Analyseergebnisse und exportiert diese als strukturiertes PDF-Dokument.

Shortcode:

A5

Dokumentation & Export

Vollständiges Analysedokument aus A1–A4. HTML-Download + Browser-PDF (Drucken → Als PDF speichern).

A0 Werkdaten
A1 Formalanalyse
A2 Kontext
A3 Theorie
A4 Interpretation
⚠ ⚠ Mindestens A0, A1 und A4 müssen abgeschlossen sein.

Inhalte der Dokumentation

  1. Werkverzeichnis-Eintrag – Standardisierter Katalogeintrag aller erfassten Metadaten
  2. Analyse-Abstract (150–200 Wörter) – Zusammenfassung aller Befunde für Publikationszwecke
  3. Schlagwortregister – 10–15 kunsthistorische Schlüsselbegriffe (indexierbar)
  4. Literaturverzeichnis – Relevante Standardwerke und Monografien (Chicago-Stil)
  5. Methodische Notiz – Kurze Beschreibung des angewandten VERA-VM-Verfahrens
  6. Forschungsdesiderata – Empfehlungen für weiterführende Untersuchungen

PDF-Export

Der PDF-Export erfolgt via DOMPDF (im Plugin-Verzeichnis lib/dompdf/). Das PDF enthält:

  • Seite 1: Vollständige Textdokumentation (Metadaten, Analyse, Literatur)
  • Seite 2: Das analysierte Bild (sofern hochgeladen)

Ohne DOMPDF steht automatisch ein HTML-Export als Fallback zur Verfügung.

ARCHÉ-Weiterleitung

Am Ende von A5 kann die Analyse direkt in das ARCHÉ-Modul übergeleitet werden – für die ikonografische Tiefenanalyse auf Basis aller gesammelten Daten.

Technische Anforderung

DOMPDF muss separat installiert und in lib/dompdf/ abgelegt werden. Installationsanleitung: lib/dompdf/README.txt

ARCHÉ – Die ikonografische Tiefenanalyse

ARCHÉ ist das abschließende Synthesemodul von VERA-VM. Es empfängt alle Handover-Daten der Pipeline (A0–A5) und erzeugt auf dieser Grundlage eine vollständige, wissenschaftlich argumentierte ikonografische Tiefenanalyse.

Shortcode:

✦ ARCHÉ

Ikonografische Tiefenanalyse

ARCHÉ vertieft die VERA-VM Analyse mit ikonografischer Tiefenanalyse, Bildhermeneutik und theoretischer Reflexion — auf Basis aller vorherigen Module.

A0
A1
A2
A3
A4
⚠ ⚠ Keine Analyse-Daten gefunden. Bitte zuerst die Module A0–A4 durchlaufen und dann über den ARCHÉ-Button in A5 hierher wechseln.

Funktion

ARCHÉ vereint alle Analysestränge zu einer einzigen, kohärenten wissenschaftlichen Bildinterpretation. Es nutzt:

  • Die formalen Befunde aus A1
  • Die historischen und kulturellen Kontexte aus A2
  • Den gewählten Theorierahmen aus A3
  • Die interpretative Synthese aus A4
  • Die Metadaten und das Bild aus A0

Ergebnis

Die ARCHÉ-Analyse ist die wissenschaftlich vollständigste Ausgabe von VERA-VM: argumentativ geschlossen, methodisch transparent, zitierfähig. Sie entspricht dem Standard einer akademischen Bildinterpretation.

Einordnung

ARCHÉ repräsentiert die Ebene der Ordnung des Sichtbaren – die vollständige empirisch-rekonstruktive Seite des VERA-VM-Systems. Das epistemologische Gegenstück ist ICONA (Ordnung des Sehens), das sich in Entwicklung befindet.

→ Mehr dazu: ARCHÉ und ICONA – Die zwei Reflexionsebenen

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